Ergebnisse der Forschung

m.core: Der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkung auf Österreich

Unterstützung in schwierigen Zeiten

In dieser Studie aus dem Mai 2022 dreht sich die Befragung unserer ProbandInnen um das Thema Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf Österreich. Wir wollten herausfinden, wie unsere ProbandInnen dazu stehen und wie sie damit umgehen. Insgesamt wurden 316 TeilnehmerInnen befragt, die TeilnehmerInnen konnten zwischen einer kurzen (n=84) und einer langen Version (n=232) wählen.

Uns war wichtig herauszufinden, in welchem Ausmaß der Krieg in der Ukraine unsere ProbandInnen persönlich betrifft. Auf einer 7 stufigen Skala von „1 – überhaupt nicht“ bis „7 – wirklich sehr“ antworten 7% mit „7 – wirklich sehr“, 6% mit „1 – überhaupt nicht“. 13% antworten mit 6, der größte Teil mit 26% antwortet mit 5. Als kaum betroffen zeigen sich 13% die mit 2 antworten, 14% geben 3 an. 20% sehen sich ungefähr im Mittel zwischen 1 und 7 und antworten auf die Frage mit 4.

Ebenfalls wollten wir wissen, inwiefern unsere TeilnehmerInnen jenen Menschen helfen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind. Auch bei dieser Frage konnten die ProbandInnen wieder auf einer Skala von „1 – überhaupt nicht“ bis „7 – wirklich sehr“ antworten. Es zeigt sich, dass ein Großteil der Befragten eher keine Unterstützung leistet: 19% der ProbandInnen antworten mit „1 – überhaupt nicht“, 16% antworten mit 2 und 18% mit 3. Lediglich 2% geben an, „7 – wirklich sehr“ zu helfen; 3% antworten mit 6. 16% geben als Antwort an 5. Der größte Teil, über ein Fünftel der Befragten, antwortet mit 4.

Wir wollten von unseren TeilnehmerInnen ebenfalls erfahren, inwieweit sie es als Ihre Pflicht betrachten, zu helfen. Auch bei dieser Frage teilt sich die Skala in 7 Antwortmöglichkeiten von „Stimme gar nicht zu“ bis „Stimme sehr zu“. 10% stimmen gar nicht zu, 6% stimmen nicht zu. 9% stimmen eher nicht zu. Knapp ein Viertel der ProbandInnen zeigt sich auf diese Frage neutral. Ein weiteres Viertel der TeilnehmerInnen (25%) stimmt eher zu, dass es ihre Pflicht wäre zu helfen. 15% stimmen zu, und 11% stimmen sehr zu.

Insgesamt zeigt sich, dass Menschen die sich persönlich betroffen fühlen auch eher diejenigen sind, die helfen. Meist werden Sachspenden und/oder Geldspenden eingesetzt um Hilfe zu leisten. Zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen gab es keine signifikanten Unterschiede.

Das Interesse am Krieg in der Ukraine ist groß: 59% der TeilnehmerInnen geben an, die Nachrichten zum Krieg (eher) genau zu verfolgen. 42% der ProbandInnen wären bereit höhere Gaspreise zu zahlen, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren und ein Großteil von 85% der Befragten stimmt (eher) zu, die aufgrund des Krieges angestiegenen Preise zu spüren.

Die vollständige Studie finden Sie hier!

 

veröffentlicht: 14.06.2022

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