Illustration of a head and someone working in it – showing creativity
Forschungsergebnisse

Kreativität im Alltag

Was uns inspiriert

Kreativität im Alltag ist allgegenwärtig – sei es beim Zubereiten eines neuen Gerichts, beim Basteln mit den Kindern oder beim Lösen von Problemen im Job. In der aktuellen „Im Fokus“-Umfrage vom Juli 2025 in Kooperation mit m.core/WU Wien haben 262 Österreicher:innen Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen mit Kreativität gegeben.

Im Mittelpunkt der Umfrage stand die Frage, an welche kreativen Aufgaben sich die Menschen besonders gut erinnern – und wie sie ihre eigene Kreativität im Alltag einschätzen. Die Vielfalt der Antworten spiegelt dabei wider, wie unterschiedlich Kreativität im Alltag erlebt wird. Besonders häufig genannt wurden Aufgaben wie Kochen und Ausprobieren neuer Rezepte, Heimwerken und Gestalten, die Beschäftigung von Kindern oder das Lösen von Problemen im Beruf. Auch Herausforderungen im Studium wurden mehrfach als kreative Leistungen beschrieben.

Welche kreativen Aufgaben beschäftigen die Befragten

Wie kreativ schätzen sich die Befragten selbst ein?

Die Mehrheit beschreibt sich als eher kreativ – 37,4 %. Rund ein Drittel zeigt sich neutral und gibt keine klare Selbsteinschätzung ab. Als sehr kreativ bezeichnen sich rund 12,0 %. Etwas mehr, nämlich 12,6 %, würden sich als eher nicht kreativ bezeichnen. Nur ein kleiner Teil sieht sich als überhaupt nicht kreativ.

Wie kreativ schätzen sich die Befragten ein

Spannend ist auch, was Menschen dazu motiviert, kreative Aufgaben überhaupt anzugehen. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wer in der Vergangenheit positive Erfahrungen gemacht hat – etwa weil eine Aufgabe Spaß gemacht hat oder das Ergebnis zufriedenstellend war – betätigt sich eher wieder kreativ. Dabei ist der Spaßfaktor ausschlaggebend: Er wirkt 2,5-mal stärker als das gute Gefühl, ein gelungenes Ergebnis erzielt zu haben. Der Weg ist also oft wichtiger als das Ziel. Überraschend hingegen: Die wahrgenommene Schwierigkeit einer Aufgabe spielt fast keine Rolle. Und auch das Selbstbild hat Einfluss – wer sich selbst als kreativ sieht, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit auch künftig kreative Herausforderungen annehmen.

Fazit

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Kreativität im Alltag ist keine Frage von Talent oder Perfektion, sondern von Freude, Erfahrung und Selbstvertrauen. Wer Kreativität positiv erlebt, wird sie auch künftig aktiv in seinen Alltag einbringen – ganz gleich, ob beim Kochen, Basteln oder beim Lösen von Problemen.

Die vollständige Studie finden Sie hier!

 

veröffentlicht: 04.08.2025

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